Helden von früher: John Zorn

John Zorn hatte ich für lange Zeit vom musikalischen Radar verloren. Nach viel zu vielen Japan-Trashpunk-Platten mit Bondage-Coverart war er in einer anderen Dimension gestrandet und selbst meine Langstrecken-Soundscanner konnten ihn nicht mehr erfassen. Dann sah ich diese Platte mit dem skurrilen Kindercomic-Cover — und siehe da: John Zorn, wie ich ihn mag. Eine It’s-only-Jazz-but-we-like-it-Platte, ein spielfreudiges Album mit einem deutlich experimentellen Charakter, das aber nicht im Klangsolipsismus verläppert, sondern jederzeit zum Hier und Jetzt aufschließen kann. Die Platte für Vornedran, Nebenbei, Hinterher und Stattdessen.

John Zorn – The Dreamers

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